VDM will Möbel-Export steigern

Quelle:
VDM/IHB
Besucher:
130
  • text size

Gestern fand in Köln die Auftaktsitzung des neuen Arbeitskreises Export statt, mit dem der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) die Auslandsaktivitäten der Branche nachhaltig stärken möchte.

Rund ein Drittel der gesamten deutschen Möbelproduktion geht aktuell in den Export. „Das ist zu wenig“, summiert VDM-Geschäftsführer Jan Kurth den Anteil und erläutert: „Angesichts des schwierigen einheimischen Marktes ist ein kräftiges zweites Standbein durch den Ausbau des Möbelexports in Europa und vor allem darüber hinaus sowohl notwendig als auch erzielbar“. Die Sichtung der Potentiale, eine detaillierte Analyse zukunftsträchtiger Märkte sowie handfeste Tipps und Ratschläge waren Gegenstand des gestrigen Treffens in den Räumen der koelnmesse.

Die koelnmesse mit ihren etlichen inländischen Wohn- und Einrichtungsmessen am Standort Köln, aber auch ihren weltweiten Satelliten ist Partner der deutschen Möbelindustrie, ihrer Zulieferer und ihrer Fachsegmente. Uwe Deitersen, langjähriger imm cologne Projektmanager und heute Director Customer Relations, erläuterte die Möglichkeiten einer zielgerichteten Zusammenarbeit für die deutschen Aussteller: Von Beiträgen im Newsletter über VIP-Angebote für deren Besucher und der Vermittlung von Händlerkontakten in Zielmärkten bis hin zur Möglichkeit der Teilnahme an Roundtable-Gesprächen mit Händlern im Ausland. Die Hilfestellungen der koelnmesse sind breit gefächert und bieten jedem Aussteller eine individuelle Idee und Chance zum aktiven, über das Normale hinausgehende, Engagement.

Die Cologne Strategie Group (CSG) analysierte im Auftrag des VDM einige potentielle Zukunftsmärkte unter dem Aspekt einer realistischen Machbarkeit für den Export von deutschen Möbeln. Stefan Schultheiß, Geschäftsführer der CSG, zeigte insbesondere die Marktpotentiale in den drei derzeit erfolgreichsten außereuropäischen Exportländern für deutsche Möbel, den USA, Russland und China. Schultheiß ermittelte außerdem die Wohnbedürfnisse der jeweiligen Bevölkerung, deren kulturelle Vorlieben und deren Wertschätzung für Möbel.

In weiteren Meetings sollen konkrete Möglichkeiten zum Beispiel für gleichgesinnte Kleingruppen, spezielle Segmente oder den Besuch bestimmter Zielmärkte organisiert werden.

Der VDM verteilte und erläuterte außerdem seinen aktuellen Export-Leitfaden, der viele nützliche und praktische Tipps zur Exportunterstützung enthält. Der Export-Leitfaden ist ab sofort auf der Homepage des Verbandes unter www.moebelindustrie.de abrufbar. Er wird kontinuierlich mit neuesten Außenhandelszahlen und weiteren Daten aktualisiert.

Veröffentliche Mitteilung