Pfeifer Group investiert 100 Mio. Euro in drei Werke

10. August 2018
Quelle:
Pfeifer/IHB
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Bis Herbst 2020 plant die Pfeifer Group bestehende und neue Produktionsanlagen in Chanovice, Schlitz und Lauterbach massiv auszubauen. Rund 100 Mio. Euro nimmt Pfeifer dafür in die Hand.

60 Millionen Euro fließen alleine in die Erweiterung des Standortes im tschechischen Chanovice. 2016 übernahm Pfeifer das Werk von der Haas Gruppe. 2017 und 2018 investierte Pfeifer hier bereits in eine neue Schnittholzsortierung und den Ausbau des Biomasseheizkraftwerkes sowie der Pelletierung. Kernstück der Investitionen war auch eine erste Investition in den Neubau einer Schalungsplattenproduktion in der Höhe von 15 Millionen Euro.

Schalungsplattenkapazität in Chanovice wird verdoppelt

Jetzt wird die Fertigungskapazität von derzeit 1,5 Mio. m² Schalungsplatten auf 3 Mio. m² ausgebaut. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist für Herbst 2020 geplant. Die gesamte jährliche Produktionskapazität beträgt dann 8,5 Mio. m². Damit einher geht ein Ausbau des Sägewerkeinschnittes auf 800.000 bis 1 Mio. Festmeter bis 2020 und die Ausweitung der Pelletsproduktion auf 120.000 Tonnen.

Ab 2019 CLT in Schlitz

Bereits in vollem Gange sind die Arbeiten zur Realisierung eines CLT-Werkes (CLT = Cross Laminated Timber) im hessischen Schlitz. Ab Juni 2019 sollen dort zunächst jährlich 50.000 m³ CLT produziert werden. Der Vollbetrieb sieht – der Marktnachfrage entsprechend – eine Verdoppelung der Kapazitäten auf 100.000 m³ vor. Pfeifer wird damit aus dem Stand fünftgrößter CLT-Produzent Europas. 25 Mio. Euro beträgt die Summe der Investitionen der ersten Ausbaustufe in Schlitz.

Ausbau Kapazitäten Palettenklotzproduktion in Lauterbach

Gleichzeitig wird im benachbarten Lauterbach die Klotzproduktion erhöht. 70.000 m³ zusätzlich zur bestehenden Kapazität von 180.000 m³ Palettenklötzen sollen die neuen Fertigungsstrecken mit vier neuen Klotzpressen ab Herbst 2019 produzieren. Das dafür notwendige Restholz ist durch die kürzlich erfolgte Produktionserhöhung im standorteigenen Sägewerk im erforderlichen Ausmaß vorhanden. 10 Mio. Euro fließen hier in den Ausbau.

Erweiterung der Zentrale

Ab Januar 2019 beginnt der Ausbau der Konzernzentrale in Imst. Der Spatenstich für den Zubau an das bestehende Verwaltungsgebäude soll im Januar 2019 erfolgen. Es kommen 40 Büros mit zirka 75 Arbeitsplätzen hinzu. Darüber hinaus entstehen Besprechungsräume, diverse Aufenthaltsräumlichkeiten für Mitarbeiter sowie 60 Parkplätze. Pfeifer beschäftigt in Imst aktuell knapp über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.