Luxscan: Automatisierte Festigkeitssortierung mit Zertifikat

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PR-Anzeige LuxScan, Text & Bilder: Fabian Pöschel, Holzkurier
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Weinig-Luxscan
 

CombiScan EVO X

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Web: www.luxscan.com

Optimierung der BSH-Produktion mit neuer Scannerkombination

Mayr-Melnhof Holz Richen vertraut bei seiner BSH-Bauträgerproduktion auf eine automatisierte Lösung aus dem Hause Weinig-Luxscan. Mit der Integrierung des Röntgenscanners „CombiScan EVO X“ in die Scannerlinie ist seit vergangenem Jahr die automatisierte Festigkeitssortierung nach EN 14081 möglich.

Mayr-Melnhof Holz Richen verarbeitet in seinem Werk bei Eppingen/ DE etwa 100.000 m3 Holz zu BSH-Produkten. Das Werk im Ballungsraum Heilbronn – Mannheim – Stuttgart ist geographisch günstig gelegen. Von hier aus ist man in der Lage, Abnehmer in und um Deutschland mit kundenspezifischen Bauteilen zu versorgen. Die rege Nachfrage nach solchen Produkten ist eine Herausforderung, der man sich in Richen/DE gerne stellt: „Wir können unsere Ware in zwei bis drei Tagen kommissionieren, teilweise auch abbinden“, sagt Martin Rupp, Qualitäts- und Projektmanager bei Mayr-Melnhof Holz Richen. Mit rund 100 Mitarbeitern wird die Halbfertigware aus den konzerneigenen Sägewerken verarbeitet.

Luxscan CombiScan EVO X

Bedienfeld CombiScan

Der CombiScan EVO X prüft die Festigkeit seit letztem Jahr zertifiziert nach EN 14081; Das Bedienfeld ist leicht zu handhaben und unterstützt die Festlegung von Qualitätsklassen (Fotos: oben: Pöschel HK, unten: Luxscan)

Sortierung bei 180 m/min

Um eine qualitativ hochwertige Ware zu gewährleisten, wurde nach einer ausgereiften Lösung gesucht. Inzwischen ist man fündig geworden. Das neue Herzstück der Produktion ist die von Weinig-Luxscan, Foetz/LU, stammende Sortier- und Optimierlinie. Die neue Linie beeindruckt mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 180 m/min. Doch nicht die hohe Sortiergeschwindigkeit war ausschlaggebend für die Investition. So wird nicht nur die Scannerlinie von Weinig-Luxscan bereitgestellt, mit der Bandbreite der Produkte aus der Weinig-Gruppe können verschiedene Anlagenanforderungen realisiert werden. So wurde etwa die dazugehörige Mechanisierung von Weinig-Dimter geliefert und installiert. Gestartet wird die Sortierung mit dem „CombiScan EVO X“, einem Röntgenscanner zur Ermittlung von Dichteunterschiede im Holz – dies sogar losgelöst vom äußeren Erscheinungsbild des Brettes. Eine Neuigkeit bei Weinig-Luxscan ist die zertifizierte Festigkeitssortierung. Jörn Dittgen, Regional Sales Manager von Weinig- Luxscan: „Seit Ende des vergangenen Jahres verfügen wir über das Zertifikat nach EN 14081 zur maschinellen Festigkeitssortierung von Bauholz mit tragender Funktion.“

CombiScan ShapeScan KrümmumgsmessungZusätzlich zur Festigkeitssortierung ermittelt der „CombiScan EVO X“ mit seiner vierseitigen Laser- und Farbsensorik die typischen Holzmerkmale für die optische Sortierung. Risse, Harzgallen, Äste, Verfärbungen und Waldkanten werden zuverlässig erfasst und in der hinterlegten Software evaluiert. Die Eigenschaftserkennung ist dabei vorgegeben. Der Kunde kann mit einem dafür entwickelten Programm Qualitätsklassen nach eigenem Belieben definieren und programmieren. Abgerundet wird die Neuinstallation vom Krümmungsmesser „ShapeScan“ und von der Markierstation, welche in der Lage ist, Schnittmarkierungen zu zeichnen und sortierte Bretter mit Qualitätsmarkierungen zu versehen.

Die Herausforderung

Luxscan Mayr-Melnhof Richen

Zufriedene Gesichter bei Martin Rupp und Kevin Östrich von Mayr-Melnhof Holz) (Foto: Pöschel HK)

Besonders herausfordernd bei dem Projekt war die Installationsphase.Da die Produktion nicht unterbrochen werden sollte, wurde an den schichtfreien Tagen montiert. „An drei Wochenenden haben wir die Installation umgesetzt“, bestätigt Dittgen. Die Planung erfolgte anhand des vorhandenen Layouts, welches von Mayr-Melnhof vorgegeben wurde. Rückblickend ist Rupp zufrieden: „Die gute Kooperation mit Weinig- Luxscan während des Projektes war wichtig. Besonders die vorherigen Schulungen und Trainings haben uns geholfen das Scansystem fließend in Betrieb zu nehmen.“

Kundenorientierte Layouts umzusetzen, ist kein Problem bei Weinig-Luxscan. Bestätigt wird dies durch die zahlreichen Projekte: „Im vergangenen Jahr erlebten wir ein Rekordjahr. Quasi wöchentlich erhielten wir einen Auftrag, vier davon im deutschsprachigen Raum“, unterstreicht Dittgen. Um dieser Auftragslage gerecht zu werden, hat der Luxemburger Betrieb 2016 in ein neues Werk investiert.

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