Lenzing Gruppe mit bestem Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte

Quelle:
Lenzing/IHB
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Die Lenzing Gruppe erzielte 2017 neue Rekordstände bei Umsatz und Gewinn und verzeichnete damit das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte. Maßgeblich dafür waren ein besserer Produktmix und höhere Faserverkaufspreise in Kombination mit einem allgemein günstigen Marktumfeld.

Die Konzern-Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2017 um 5,9 Prozent auf EUR 2,26 Mrd. (2016: EUR 2,13 Mrd.). Das EBITDA verbesserte sich um 17,3 Prozent auf EUR 502,5 Mio. (2016: 428,3 Mio.). Die EBITDA-Marge stieg von 20,1 Prozent im Geschäftsjahr 2017 auf 22,2 Prozent der Umsatzerlöse im Berichtsjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 25,2 Prozent auf EUR 371 Mio., was zu einer höheren EBIT-Marge von 16,4 Prozent (2016: 13,9 Prozent) führte. Der Jahresüberschuss lag mit EUR 281,7 Mio. um 23 Prozent über dem Vorjahreswert von EUR 229,1 Mio. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 10,47 (2016: EUR 8,48).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer stabilen Dividende von EUR 3,00 je Aktie plus einer erhöhten Sonderdividende von EUR 2,00 je Aktie (2016: EUR 1,20 je Aktie) vor. In Summe soll die Dividende EUR 5,00 je Aktie betragen. Das entspricht einer Ausschüttung an die Aktionäre von EUR 132,75 Mio.

Sehr solide Bilanzstruktur und verbesserte Kapitalrentabilität

Das Ergebnis auf das eingesetzte Kapital (ROCE) stieg auf 18,6 Prozent (nach 15,1 Prozent in 2016) und das bereinigte Eigenkapital erhöhte sich um 9,9 Prozent auf EUR 1,53 Mrd. nach EUR 1,39 Mrd. im Vorjahr. Die bereinigte Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 61,2 Prozent (Ende 2016: 53 Prozent). Die Nettofinanzverschuldung lag mit EUR 66,8 Mio. trotz höherer Investitionsausgaben auf einem weiterhin sehr niedrigen Niveau (Ende 2016: EUR 7,2 Mio.).

CAPEX mehr als verdoppelt

Die ausgabenrelevanten Investitionen in immaterielle Anlagen und Sachanlagen (CAPEX) haben sich angesichts der Kapazitätserweiterungen im Berichtsjahr auf EUR 238,8 Mio. mehr als verdoppelt (2016: EUR 107,2 Mio.). Die Steigerung des Working Capital, das hauptsächlich auf die Stilllegung des Factoring-Programmes zurückzuführen war, hatte einen Rückgang des Cashflows aus der Betriebstätigkeit von EUR 473,4 Mio. im Jahr 2016 auf EUR 271,1 Mio. im Jahr 2017 zur Folge.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E), berechnet nach der Frascati-Methode, beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf EUR 55,4 Mio. (2016: EUR 46,4 Mio.). Sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zum Umsatz stellt die Höhe der F&E-Ausgaben im Branchenvergleich einen Spitzenwert dar.

Investitionsprogramm in Umsetzung

Die Lenzing Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Spezialfasern am Gesamtumsatz bis 2020 auf 50 Prozent des Umsatzes zu steigern. Neben dem Kapazitätsausbau in Heiligenkreuz (Österreich), der im 2. Quartal 2018 abgeschlossen wird, und der Neuanlage in Mobile, Alabama (USA), mit Inbetriebnahme im Jahr 2019, gab Lenzing die Absicht bekannt, die nächste hochmoderne Anlage zur Produktion von LENZINGTM Lyocellfasern in Thailand zu errichten.

 

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