Holzverpackung: KIPA Kisten + Paletten übernimmt GKU

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HPE/IHB
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Die KIPA Kisten + Paletten GmbH, eine neu gegründete Tochter der KIPA Industrie-Verpackungs GmbH mit Hauptsitz in Bielefeld, hat Anfang Juli die Betriebsstätten der GKU Gesellschaft für komplexe Unternehmenslogistik mbH in Mansfeld OT Großörner inklusive einer Betriebsstätte in Seeland OT Nachterstedt übernommen.

Beide Unternehmen befinden sich in Sachsen-Anhalt und beschäftigen sich mit der Fertigung von Sonderpaletten, Kabeltrommeln und Kisten sowie der Verpackung von Industriegütern für den Export. Ein Großteil der Mitarbeiter wird übernommen, der Rest hatte bereits vor der Übernahme neue Stellen gefunden oder war in den Ruhestand gegangen.

Gegründet wurde die übernommene GKU im Jahr 1992. Aufgrund von internen Umstrukturierungen beschloss die Geschäftsleitung der GKU im Jahr 2017, die Geschäftstätigkeit und die Produktion Mitte 2018 einzustellen. Allen GKU-Mitarbeitern wurde Ende 2017 zu Mitte 2018 gekündigt. Eine Käufersuche in Sachsen-Anhalt scheiterte mehrfach.

Ausschlaggebend für die Übernahme durch KIPA waren steigende Anfragen nach unterschiedlichen Transportmitteln. Die GKU stelle eine perfekte Ergänzung zu dem bestehenden Portfolio der KIPA dar, erklärt Geschäftsführer Frank Miles.

Zur Übernahme der GKU wurde die KIPA Kisten + Paletten GmbH gegründet, ergänzt Torsten Wolf, der zusammen mit Frank Miles das Unternehmen leitet. Am 19. Juni 2018 wurde der Kaufvertrag unterschrieben. So konnten 44 Arbeitsplätze gerettet werden.

Auch das neue Unternehmen wird wie sein Vorgänger und der Bielefelder Mutterkonzern Mitglied im Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V.

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