DeSH erteilt VSH-Aufnahmeantrag eine Absage

Quelle:
DeSH, IHB
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Am 15. Oktober 2018 hatte der baden-württembergische Verband der Säge- und Holzindustrie (VSH) den Bundesverband DeSH einen Antrag auf Mitgliedschaft als Landesverbad übermittelt. Bedingung des VSH war, das für Angelegenheiten der baden-württembergischen Sägewerke ausschliesslich der VSH zuständig ist. Diese Bedingung wurde als Doppelbeschluss bekannt. 

Jetzt hat der DeSH diesen Antrag aufgrund der Unvereinbarkeit der VSH-Bedingungen mit der DeSH-Satzung abgelehnt. Auch das Vereinsrecht widerspreche, den vom VSH genannten Bedingungen. Zwar sei prinzipiell die Mitgliedschaft eines Landesverbandes möglich, Ziel sei aber die Direktmitgliedschaft der Firmen im DeSH. 

Ein Landesverband könne nur ein Zwischenschritt sein. Beispiel sei, die erst kürzlich erfolgte Fusion der bayerischen Fachgruppe der Sägeindustrie im VHK mit dem DeSH, die einstimmig beschlossen wurde. 

Darüber hinaus sehe der DeSH angesichts von offensichtlichen verbandsinternen Streitigkeiten und persönlichen Verbindlichkeiten im VSH, die jüngst auf der Mitgliederversammlung in Wildberg, keine Basis für weitere Gespräche mit Geschäfsführung oder Vorstand des VSH. 

Der DeSH stehe jedoch allen interessierten Unternehmen in Baden-Württemberg offen.

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