WWF feiert Erfolg in Sachen Schweighofer

Quelle:
WWF/IHB
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Der World Wildlife Fund (WWF) ist nach der Trennung des FSC von Holzindustrie Schweighofer in Feierlaune. Man begrüße die Entscheidung als überfällig, aber richtig. Verschiedene Umweltschutzorganisationen werfen Schweighofer seit Jahren vor, in Rumänien systematisch illegal geschlagenes Holz einzukaufen. „Der Rauswurf von Schweighofer ist ein wichtiges Signal an alle Unternehmen“, sagt Johannes Zahnen, Referent für Forstwirtschaft beim WWF Deutschland. „Wer die Prinzipien nachhaltiger Forstwirtschaft mit Füßen tritt, darf sich nicht mit einem Siegel schmücken.“

Im November 2015 hatte der der WWF beim FSC offiziell Beschwerde gegen das Unternehmen eingelegt. Eine vom FSC eingesetzte Kommission kam ein knappes Jahr später zu dem Ergebnis, dass Schweighofer an illegalem Holzhandel beteiligt ist, den illegalen Holzeinschlag gefördert hat und seine Geschäftspraktiken den Zielen des FSC widersprechen. Daraufhin gewährte der FSC Schweighofer eine Bewährungsfrist mit Auflagen. Ein neuer Verdacht auf weitere mögliche Verstöße hinsichtlich Falschmessungen von eingehendem Holz führte zur Aufhebung der Bewährung und damit zur Disassoziierung.

Der WWF empfiehlt Schweighofer rasch einen klaren und transparenten Aktionsplan zu entwickeln. Johannes Zahnen dazu: „Der WWF wird den illegalen Holzhandel weiter bekämpfen. Der Rauswurf von Schweighofer ist eine gute Nachricht für die Wälder in Rumänien und ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie große Probleme durch die Zusammenarbeit internationaler Umweltorganisationen, aktiver Zivilgesellschaft und unter Nutzung von freiwilligen und glaubwürdigen Prüfinstrumenten angegangen werden können.“

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