Sturm Xavier: Entwarnung im Nordwesten

Quelle:
IHB MK
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Nach dem Sturm Xavier geben die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein Entwarnung, war die Sturmholzmenge betrifft. Im Landeswald Niedersachen sind nach Angaben der Landesforsten 60.000-80.000 fm Sturmholz angefallen, etwa je zur Hälfte Laubholz und Nadelholz. Da im Wesentlichen das nördliche Niedersachsen betroffen ist, wurde beim Nadelholz vor allem Kiefer geworfen. Unter den Laubbäumen sind viele Eichen.

Etwa die doppelte Menge wie im Landeswald ist nach Angaben der Landwirtschaftskammer im Privat- und Kommunalwald an Sturmholz zu erwarten. Man geht von etwa 150.000 fm aus, ebenfalls mit einem hohen Laubholzanteil. Das Schadgebiet liegt praktisch komplett nördlich der Autobahn A2. Ob und viele Bäume gefallen sind, habe weniger von unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten als von der Niederschlagsmenge der vorhergenden Tage und Wochen abgehangen.

Deutlich geringer sind die Zahlen für Schleswig-Holstein. Hier geht man für den Landeswald von maximal 10.000 fm aus. Maximal das Doppelte, also 20.000 fm könne noch aus dem Privat- und Kommunalwald dazukommen. Der Schwerpunkt der Windwürfe in Schleswig-Holstein liegt auf dem Laubholz. Das Schadgebiet beschränkt sich auf einen Streifen entlang der Elbe.

Veröffentliche Mitteilung