Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 2,3% gesunken

Quelle:
Eurostat/Fordaq
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Im Januar 2017 sank die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe gegenüber Dezember 2016 im Euroraum (ER19) um 2,3% und in der EU28 um 1,5%, laut ersten Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Dezember 2016 war die Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 0,6% gefallen und in der EU28 um 0,2% gestiegen.

Gegenüber Januar 2016 sank die Produktion im Baugewerbe im Januar 2017 im Euroraum um 6,2% und in der EU28 um 3,3%.

Monatlicher Vergleich nach Baugewerbesektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Rückgang der Produktion im Baugewerbe um 2,3% im Januar 2017 gegenüber Dezember 2016 darauf zurückzuführen, dass die Bautätigkeit im Tiefbau um 7,7% und im Hochbau um 1,4% zurückging.

In der EU28 ist der Rückgang um 1,5% auf eine Abnahme der Bautätigkeit im Tiefbau um 5,2% und im Hochbau um 0,7% zurückzuführen.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge der Produktion im Baugewerbe in Slowenien (-12,3%), Belgien (-4,6%), Spanien (-3,8%) und Frankreich (-3,5%) verzeichnet, die größten Zuwächse in Rumänien (+5,1%), Ungarn (+4,6%), und der Slowakei (+3,3%).

Jährlicher Vergleich nach Baugewerbesektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Rückgang der Produktion im Baugewerbe um 6,2% im Januar 2017 gegenüber Januar 2016 auf eine Abnahme der Bautätigkeit im Tiefbau um 8,2% und im Hochbau um 5,9% zurückzuführen.

In der EU28 ist der Rückgang um 3,3% auf eine Abnahme der Bautätigkeit im Tiefbau um 5,7% und im Hochbau um 2,8% zurückzuführen.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge der Produktion im Baugewerbe in Belgien (-18,0%), der Slowakei (-17,2%), Spanien (-13,1%) und Bulgarien (-10,3%) verzeichnet, die größten Zuwächse in Ungarn (+18,3%) und Schweden (+10,0%).

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