Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 0,2% gesunken

Quelle:
Eurostat/Fordaq
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Im Dezember 2016 sank die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe gegenüber November 2016 im Euroraum (ER19) um 0,2%, während sie in der EU28 um 0,6% zunahm, laut ersten Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im November 2016 war die Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 0,9% und in der EU28 um 0,7% gestiegen.

Gegenüber Dezember 2015 nahm die Produktion im Baugewerbe im Dezember 2016 im Euroraum um 3,2% und in der EU28 um 1,6% zu.

Die durchschnittliche Produktion im Baugewerbe für das Jahr 2016 erhöhte sich gegenüber 2015 im Euroraum um 1,6% und in der EU28 um 1,3%.

Monatlicher Vergleich nach Baugewerbesektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Rückgang der Produktion im Baugewerbe um 0,2% im Dezember 2016 gegenüber November 2016 darauf zurückzuführen, dass die Bautätigkeit im Hochbau um 0,5% zurückging, während sie im Tiefbau um 0,8% zunahm.

In der EU28 ist der Anstieg um 0,6% auf eine Zunahme der Bautätigkeit im Tiefbau um 1,2% und im Hochbau um 0,2% zurückzuführen.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge der Produktion im Baugewerbe in Rumänien (-4,3%), der Slowakei (-3,1%) und Bulgarien (-2,1%) verzeichnet, die größten Zuwächse in Schweden (+4,7%), Polen (+2,5%), der Tschechischen Republik und im Vereinigten Königreich (je +2,2%).

Jährlicher Vergleich nach Baugewerbesektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Anstieg der Produktion im Baugewerbe um 3,2% im Dezember 2016 gegenüber Dezember 2015 auf eine Zunahme der Bautätigkeit im Tiefbau um 6,5% und im Hochbau um 2,5% zurückzuführen.

In der EU28 ist der Anstieg um 1,6% darauf zurückzuführen, dass die Bautätigkeit im Hochbau um 2,3% zunahm, während sie im Tiefbau um 0,5% zurückging.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die größten Zuwächse der Produktion im Baugewerbe in Schweden (+11,2%), den Niederlanden (+10,4%) und in Slowenien (+9,1%) verzeichnet, die stärksten Rückgänge in Rumänien (-26,7%), der Slowakei (-18,5%) und Ungarn (-14,9%).

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