Pelletproduktion in Österreich erreicht 2016 neues Rekordniveau

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propellets/Fordaq
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Mit 1,07 Mio. Tonnen Produktion hatte die heimische Pelletwirtschaft im vergangenen Jahr einen neuen Produktionsrekord hingelegt. Die Produktion erfolgt in insgesamt 40 Standorten, die von 28 Unternehmen betrieben werden. Diese verarbeiten Säge- und Hobelspäne zu einem qualitativ hochwertigen erneuerbaren Energieträger. Der inländische Verbrauch liegt mit 895.000 Tonnen Pellets deutlich unter der Produktion.

Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria: „Bedauerlich ist, dass die heimische Nachfrage nach Pellets langsamer wächst als die Produktion. Wenn wir unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ernst nehmen würden, müsste der inländische Verbrauch von Pellets viel rascher steigen. Dass dies nicht der Fall ist, hat viel mit dem Einfluss der Öl- und Gaswirtschaft auf die heimische Energiepolitik zu tun.“

Pellets aus Österreich sind aufgrund ihrer hohen Qualität international gefragt. Fast 90 % der heimischen Produktion verfügen über das maßgebliche Qualitätssiegel ENplus. Auch für das Jahr 2017 ist mit einer Steigerung der heimischen Pelletproduktion zu rechnen. Ein neues Pelletierwerk der Firma Cycleenergy nimmt aktuell seine Produktion am Standort Gresten in NÖ auf. Auch weitere Produktionsstandorte sind derzeit im Gespräch. Das solide stetige Wachstum der heimischen Pelletproduktion ist mit ein Grund für die außerordentliche Stabilität des Pelletpreises. Dieser liegt inflationsbereinigt heute auf demselben Niveau wie vor 15 Jahren.

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