Sägewerk in Friesau gehört jetzt zur Mercer Gruppe

Quelle:
Mercer/Fordaq
Besucher:
984
  • text size

Nachdem die Kartellbehörden grünes Licht für den Kauf gegeben haben, ist das Sägewerk in Friesau mit Wirkung vom 12. April in das Eigentum von Mercer International Inc., Vancouver, Kanada, übergegangen. Bei dem Kauf des Werkes handelt es sich um einen sogenannten Asset Deal. Das bedeutet, dass Mercer nicht die Klausner Holz Thüringen GmbH, sondern alle Anlagen des Sägewerks in Friesau gekauft hat. Das Sägewerk firmiert nun unter dem Namen Mercer Timber Products GmbH. Der Sitz der Gesellschaft wird von Blankenstein, wo er in der Projektphase angesiedelt war, nach Saalburg-Ebersdorf verlegt. Alleiniger Geschäftsführer des Sägewerkes mit dem Eigentumsübergang auf Mercer ist Dr. Carsten Merforth.

Mercer ist einer der führenden internationalen Hersteller von Kraftzellstoff. Mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf den Betrieb eines der größten Sägewerke in Deutschland werden Synergien im Holzeinkauf, im Austausch und der sicheren Versorgung mit Biomasse sowie in der Nutzung von Personal und Dienstleistungen insbesondere mit dem ebenfalls zur Mercergruppe gehörenden nahegelegenen Betrieb der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal (ZPR) in Blankenstein realisiert.

Die Mercer Timber Products beschäftigt im Sägewerk in Friesau 300 Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze im Zuge des Betriebsübergangs nach § 613 a BGB gesichert und fortgeführt werden. Verschiedene Funktionen des Betriebes in Friesau wie Vertrieb und Logistik waren vom bisherigen Eigentümer Klausner nach Österreich verlagert worden. Diese werden im Werk Friesau kurzfristig wieder aufgebaut, in der Übergangsphase ist die Funktionalität des Betriebes in diesen Bereichen durch Dienstleistungsverträge mit dem Alt-Eigentümer gewährleistet. In diesem Zuge werden im Sägewerk noch einige Schlüsselpositionen besetzt werden, beispielsweise im Bereich Vertrieb und Werkleitung.

Herr David Gandossi, CEO von Mercer International, zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss des Kaufes. „Der Erwerb des Werkes in Friesau ist eine aufregende Sache. Wir heißen die Mitarbeiter des Sägewerkes herzlich in der Mercer-Gruppe willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit zum Wohle und im Sinne der Wertschöpfung für unsere Stakeholder“. Die Integration des Sägewerkes in die IT-Strukturen und die Organisation des Mercer-Konzerns ist im vollen Gange. Schwerpunkt der Geschäftsführung in der Startphase ist die Wiederaufnahme eines regelmäßigen Produktionsbetriebes im Werk.

Die ausreichende Holzversorgung des Sägewerkes ist für das erste Ziel, den stabilen und ausgelasteten Zwei-Schicht-Betrieb mit 1,4 Mio. fm Einschnitt im Jahr, von oberster Bedeutung.

Die Holzbeschaffung wird mit der bewährten Friesauer Mannschaft, allerdings unter dem Dach der Mercer-Einkaufsorganisation Mercer Holz erfolgen. Für die Rundholzlieferanten bedeutet dies Zusammenarbeit im bewährten Team und Sicherheit im Absatz; Mercer tritt in alle laufenden Verträge ein.

Veröffentliche Mitteilung