Mehrere tausend gefälschte Paletten in Belgien sichergestellt

Quelle:
SGS-Gruppe Deutschland
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Erfolgreicher Schlag gegen Palettenfälscher: Im Auftrag der Rail Cargo Austria hat die Prüfgesellschaft SGS Germany eine unangemeldete Betriebskontrolle bei einem belgischen Palettenhändler durchgeführt. Hierbei konnten 3.700 gefälschte und ebenso viele illegal reparierte Holzflachpaletten sichergestellt werden. Während dieser Aktion trafen weitere LKWs mit Paletten fragwürdiger Herkunft und Qualität ein, die ebenfalls umgehend sichergestellt wurden. Bei der Aktion nahe der belgisch-niederländischen Grenze waren neben der SGS Germany auch Prüfer der örtlichen SGS-Landesgesellschaft, ein Vertreter des belgischen Nationalkommitees der Epal (Belepal) sowie der zuständigen belgischen Behörde (Algemene Directie Economische Inspectie) anwesend.

Derartige Kontrollen sind neben der regelmäßigen Güteprüfung bei Herstellern und Reparateuren ein wichtiger Teil der umfassenden Qualitätssicherung von UIC/EUR-Paletten. Im Auftrag des Lizenzgebers Rail Cargo Austria übernehmen dies europaweit die Prüfexperten der SGS. Bereits im Mai 2016 konnte ein Fall von Produktpiraterie in Deutschland aufgedeckt und die gefälschten Paletten aus dem Verkehr gezogen werden. Die Paletten waren weder von einem lizenzierten Hersteller produziert, noch genügten sie den strengen Qualitätsanforderungen der UIC.

„Die in Belgien sichergestellten Paletten sind von so schlechter Qualität, dass es bei der Verwendung leicht zu Personen- und Sachschäden kommen kann“, erklärt Stephan Preilowski, Projektmanager Ladungsträger bei der Prüfgesellschaft SGS. Originale UIC/EUR-Paletten sollten nur von lizensierten Betrieben bezogen werden. Gleichzeitig sollten Verwender darauf achten, dass die Paletten auf dem Mittelklotz mit einer Güteprüfklammer versehen sind. Sie ist das Erkennungszeichen für originale, qualitativ hochwertige UIC-Paletten

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